Radfahrausbildung der 4. Klassen
RookHohe Relevanz für den Alltag hat die Radfahrausbildung der Viertklässler. Den Gefahren des Verkehrs ist schließlich jedes Kind in der einen oder anderen Weise ausgesetzt. Diese Gefahr nimmt deutlich zu, sobald sie mit dem Fahrrad unterwegs sind. Parallel zum theoretischen Wissenserwerb im Heimat- und Sachunterricht fanden deshalb in den 4. Klassen vor Kurzem vier praktische Unterrichtseinheiten auf dem Verkehrsübungsplatz in Asbach-Bäumenheim statt. Die Schulung zum "Toten Winkel" und das Fahren mit den eigenen Rädern in der Verkehrswirklichkeit erfolgten in der Woche darauf vor Ort in Mertingen.
HerreDie Verkehrserzieherinnen Stephanie Mergel und Sabrina Trieb von der Polizeiinspektion in Donauwörth kamen dazu mit ihrem großen Dienstfahrzeug auf den Pausenhof, um dort sehr anschaulich und praxisnah die Gefahren des Toten Winkels zu demonstrieren. Jedes Kind sollte nun wissen, dass es wichtig ist in sicherem Abstand hinter einem großen Fahrzeug zu bleiben, da der Fahrzeuglenker nur eine eingeschränkte Sicht hat. Dies gilt umso mehr, desto größter das Fahrzeug ist. Alle Schüler durften sogar einmal im Transporter Platz nehmen, um die Perspektive des Fahrers einzunehmen.
Im Anschluss fuhren die Polizisten noch mit allen Kindern, die die Fahrradprüfung bestanden hatten, eine kleine Runde mit dem Fahrrad durch den Ort. Dabei waren sie in überschaubaren Gruppen unterwegs und zeigten den Schülern einige Gefahrenstellen in der Verkehrswirklichkeit. Die eigenen, verkehrssicheren Fahrräder, durften dafür mitgebracht werden.

